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	<title>2 &#8211; Klarheit bekommen &#8211; Birte Strack &#8211; Kanzlei für Familienrecht</title>
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	<description>Scheidung, Trennung, Unterhalt, Sorgerecht, Umgangsrecht, Ehevertrag</description>
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		<title>Unterhalt im Wechselmodell: Was du zur Berechnung wissen musst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[RAin Birte Strack]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Sep 2024 11:13:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[3 - Trennung fair regeln]]></category>
		<category><![CDATA[2 - Klarheit bekommen]]></category>
		<category><![CDATA[Kindesunterhalt Wechselmodell Rechner]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erfahre, wie der Unterhalt im Wechselmodell berechnet wird, warum Online-Rechner oft nicht ausreichen und wann anwaltliche Hilfe sinnvoll ist.</p>
<p>&lt;p&gt;The post <a rel="nofollow" href="https://birtestrack.de/unterhalt-im-wechselmodell-berechnen/">Unterhalt im Wechselmodell: Was du zur Berechnung wissen musst</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://birtestrack.de">Birte Strack - Kanzlei für Familienrecht</a>.&lt;/p&gt;</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Im Wechselmodell kann die Berechnung des Unterhalts kompliziert sein. Mit meiner Schritt-für-Schritt-Anleitung kannst du den <strong>Unterhalt im Wechselmodell</strong> selbst berechnen und dabei alle relevanten Faktoren berücksichtigen. Erfahre, worauf es ankommt und wann anwaltliche Unterstützung sinnvoll ist. Am Ende des Blogbeitrags kannst du dir eine Musterberechnung &#8222;Unterhalt im Wechselmodell&#8220; downloaden.</p></div>
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				<a class="et_pb_button et_pb_button_0 et_pb_bg_layout_light" href="#musterberechnung">Direkt zum Download &quot;Unterhalt im Wechselmodell&quot;</a>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2><strong>Wechselmodell Unterhalt berechnen: Einkommensermittlung nach den Unterhaltsleitlinien des zuständigen OLG</strong></h2>
<p><strong></strong></p>
<h3>So bestimmst du das relevante Einkommen</h3>
<p style="text-align: justify;">Um den Unterhalt im Wechselmodell korrekt zu berechnen, ist es entscheidend, das unterhaltsrechtliche Einkommen beider Elternteile genau zu ermitteln. Dabei wird das durchschnittliche Nettoeinkommen zugrunde gelegt und um bestimmte Kosten bereinigt. Wichtig: Laut aktueller Rechtsprechung wird das Einkommen auf Basis einer Vollzeitstelle berechnet. Arbeitet ein Elternteil in Teilzeit, wird auf das mögliche Vollzeitgehalt hochgerechnet.</p>
<p style="text-align: justify;">Was zählt zum Einkommen? Dazu gehören Löhne, Mieteinnahmen, Kapitaleinkünfte und auch nicht zweckgebundene Sozialleistungen. Abzugsfähig sind berufliche Aufwendungen wie Fahrtkosten, angemessene Altersvorsorgebeiträge und vor der Trennung entstandene Schulden. Diese Abzüge führen zum bereinigten unterhaltsrechtlichen Einkommen, das als Grundlage für die weitere Berechnung dient.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Einkommensermittlung und die Abzugsposten sind in den Unterhaltsleitlinien des jeweils zuständigen Oberlandesgerichts (OLG) geregelt. Ein Beispiel hierfür sind die <a href="https://oberlandesgericht-stuttgart.justiz-bw.de/pb/site/pbs-bw-rebrush-jum/get/documents_E-1174056883/jum1/JuM/OLG%20Stuttgart/S%C3%BCdL/S%C3%BCdL%202024.pdf" target="_blank" rel="noopener">Süddeutschen Leitlinien, die du dir hier herunterladen kannst.</a></p>
<p style="text-align: justify;">Die Süddeutschen Unterhaltsleitlinien gelten für die OLGs Bamberg, Karlsruhe, München, Nürnberg, Stuttgart und Zweibrücken. Hier findest du detaillierte Informationen darüber, welche Einkünfte berücksichtigt werden und welche Kosten du abziehen kannst, um das bereinigte Einkommen zu ermitteln. Um herauszufinden, welches OLG für dich zuständig ist, kannst du diesen <a href="https://www.justizadressen.nrw.de/de/justiz/suche" target="_blank" rel="noopener" title="richtiges OLG finden">Link</a> nutzen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<h3>Was tun, wenn das Einkommen schwankt?</h3>
<p style="text-align: justify;">Wenn das Einkommen schwankt, gibt es unterschiedliche Ansätze, je nachdem, ob es um Unterhaltsrückstände oder laufenden Unterhalt geht.</p>
<p style="text-align: justify;">Unterhaltsrückstände werden immer basierend auf dem tatsächlichen Einkommen im jeweiligen Rückstandszeitraum berechnet.</p>
<p style="text-align: justify;">Für den laufenden Unterhalt – also Unterhalt für die Zukunft- erstellt man hingegen eine Einkommensprognose. Bei Angestellten geht man davon aus, dass das Einkommen der letzten 12 Monate auch zukünftig stabil bleibt. Bei Selbstständigen wird das durchschnittliche Einkommen der letzten drei Jahre herangezogen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn es jedoch besondere Umstände gibt, wie einen Jobwechsel, eine Beförderung oder eine neue Selbständigkeit, passt dieser Durchschnitt aus der Vergangenheit vielleicht nicht, um das Einkommen für die Zukunft zu schätzen. Dann muss individuell geprüft werden, welches Einkommen realistisch zu erwarten ist. Das bedeutet, dass nicht immer die Vergangenheit die beste Grundlage für zukünftige Unterhaltszahlungen ist – Flexibilität und genaue Betrachtung der aktuellen Situation sind gefragt, um eine faire Berechnung zu gewährleisten.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider_0 et_pb_space et_pb_divider_hidden"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2><strong>Bedarfsbestimmung nach der Düsseldorfer Tabelle und Berücksichtigung des Kindergelds</strong></h2>
<h3></h3>
<h3>Wie die Düsseldorfer Tabelle funktioniert</h3>
<p style="text-align: justify;">Die Düsseldorfer Tabelle dient als Richtlinie zur Berechnung des Kindesunterhalts. Sie legt den Bedarf eines Kindes anhand des bereinigten Nettoeinkommens der Eltern fest. Beim Wechselmodell wird der Bedarf des Kindes auf Basis der Summe der bereinigten Einkommen beider Eltern ermittelt. Die Tabelle ist nach Einkommensgruppen gestaffelt und berücksichtigt das Alter des Kindes.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Beispiel: Verdienen beide Eltern zusammen 5.000 Euro netto, und die Kinder sind 4 und 7 Jahre alt, liegt der Bedarf nach Tabelle bei 1.568 Euro (730 Euro + 838 Euro) monatlich (Stand 2024). Hiervon wird das hälftige Kindergeld, also 2 x 125 abgezogen. Die Zahlbeträge, bei denen das hälftige Kindergeld schon abgezogen ist, findest du übrigens auf der letzten Seite der Düsseldorfer Tabelle.</p>
<p style="text-align: justify;">Alle Zahlen und eine weitere Anleitung, wie die Tabelle genau abzulesen ist, findest du <a href="https://www.olg-duesseldorf.nrw.de/infos/Duesseldorfer_Tabelle/Tabelle-2024/2023_12_11_Duesseldorfer_Tabelle_-2024.pdf" target="_blank" rel="noopener" title="Düsseldorfer Tabelle 2024">hier in der Düsseldorfer Tabelle.</a></p>
<h3></h3>
<h3>Beide Eltern im Blick: Unterschiedliches Einkommen im Wechselmodell beachten</h3>
<p style="text-align: justify;">Bei der Berechnung des Unterhalts im Wechselmodell wird der notwendige Unterhaltsbedarf des Kindes auf die Eltern aufgeteilt – und zwar im Verhältnis ihres jeweiligen Einkommens. Verdient ein Elternteil deutlich mehr, trägt er auch einen höheren Anteil am Unterhalt. Aber es gibt noch mehr zu beachten: Zum Beispiel, wer das Kindergeld erhält, wer welche Kosten direkt bezahlt (wie Kleidung oder Hobbys), und ob es wechselbedingten Mehrbedarf gibt. All diese Faktoren fließen in die Berechnung ein, um den fairen Anteil jedes Elternteils zu ermitteln. Wichtig ist, dass nicht nur das Einkommen, sondern auch die tatsächlichen Aufwendungen für das Kind berücksichtigt werden. So wird sichergestellt, dass der Unterhalt gerecht aufgeteilt wird und die Bedürfnisse des Kindes optimal gedeckt sind.</p>
<p style="text-align: justify;"></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider_1 et_pb_space et_pb_divider_hidden"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_3  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2><strong>Kindesunterhalt im Wechselmodell: Berücksichtigung von Mehrbedarf und direkten Zahlungen</strong></h2>
<h3></h3>
<h3>Was ist wechselbedingter Mehrbedarf und wie wird er berücksichtigt?</h3>
<p style="text-align: justify;">Wechselbedingter Mehrbedarf entsteht im Wechselmodell durch zusätzliche Kosten, die über den normalen Unterhaltsbedarf hinausgehen. Dazu gehören beispielsweise die Einrichtung eines zweiten Kinderzimmers, doppelte Kleidung, Schulmaterialien in beiden Haushalten oder erhöhte Fahrtkosten zwischen den Wohnorten der Eltern. Diese Kosten werden zusätzlich zum regulären Unterhaltsbedarf des Kindes berücksichtigt und anteilig auf beide Elternteile verteilt. Entscheidend ist, dass der Mehrbedarf nicht pauschal festgelegt wird, sondern individuell anhand der tatsächlichen Aufwendungen berechnet wird. Der Bedarf wird dann entsprechend dem Einkommen der Eltern aufgeteilt.</p>
<p style="text-align: justify;">
<h3>Direkte Zahlungen der Eltern: So berechnest du den Ausgleichsbetrag</h3>
<p style="text-align: justify;">Wenn Eltern im Wechselmodell direkte Zahlungen für das Kind leisten, etwa für Kleidung, Hobbys oder medizinische Kosten, wird diese Leistung bei der Berechnung des Unterhalts berücksichtigt. Um den Ausgleichsbetrag zu berechnen, werden die direkten Zahlungen beider Eltern erfasst und mit dem errechneten Unterhaltsbedarf verglichen. Hat ein Elternteil mehr bezahlt, als er anteilig müsste, entsteht ein Ausgleichsanspruch gegenüber dem anderen Elternteil. Dieser Betrag wird ermittelt, indem die tatsächlichen Zahlungen mit den berechneten Unterhaltsanteilen verrechnet werden, sodass eine faire Verteilung der Kosten sichergestellt wird.</p>
<p style="text-align: justify;">
<h3>Wer bekommt im Wechselmodell das Kindergeld und wie wird das berücksichtigt?</h3>
<p style="text-align: justify;">Im Wechselmodell erhält das Elternteil das Kindergeld, bei dem das Kind gemeldet ist. Bei der Unterhaltsberechnung wird das Kindergeld jedoch ausgeglichen, um eine faire Verteilung zu gewährleisten. Die eine Hälfte des Kindergeldes wird schon vom Bedarf des Kindes abgezogen (s.o.). Die zweite Hälfte des Kindergeldes wird bei der Berechnung des Ausgleichsbetrages bei demjenigen der es ausgezahlt behält als Einnahme mit den Ausgaben (direkte Zahlungen) verrechnet. Dadurch wird sichergestellt, dass beide Elternteile gleichmäßig entlastet werden, auch wenn nur ein Elternteil das Kindergeld direkt bezieht.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider_2 et_pb_space et_pb_divider_hidden"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2><strong>Fazit: Warum ein Kindesunterhalt Wechselmodell Rechner alleine nicht ausreicht</strong></h2>
<h3></h3>
<h3>Die Fallstricke bei der Nutzung von Online-Rechnern im Wechselmodell</h3>
<p style="text-align: justify;">Die Berechnung von Kindesunterhalt im Wechselmodell ist alles andere als selbsterklärend. Dieser Artikel zeigt aber vor allem, dass die wahre Herausforderung bei der Unterhaltsberechnung im Wechselmodell nicht in der Berechnung selbst liegt, sondern darin, wie einzelne Positionen berücksichtigt werden. Es kann schnell zu Streitigkeiten darüber kommen, welche Kosten relevant sind und wie sie verteilt werden. Hier brauchst du die Erfahrung einer Spezialistin, die die aktuelle Rechtsprechung kennt und ein Gespür dafür hat, wie Gerichte solche Fälle bewerten. Daher hilft dir ein reiner Online-Rechner wenig, um den Unterhaltsbetrag im Wechselmodell auszurechnen. Dir sollte bewusst sein: Eine eigene Berechnung ist meist nur ein erster Anhaltspunkt.</p>
<p style="text-align: justify;">
<h3>Wann es sinnvoll ist, anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen</h3>
<p style="text-align: justify;">Eine Unterhaltsberechnung im Wechselmodell ist komplex und voller Fallstricke. Wenn du sicherstellen möchtest, dass die Berechnung korrekt und rechtssicher ist, macht es Sinn, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Ich biete dir eine fundierte und rechtlich abgesicherte Berechnung, die alle relevanten Faktoren berücksichtigt und dir dabei hilft, Streitigkeiten zu vermeiden. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, besuche meine <a href="https://birtestrack.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener" title="Termin - Kanzlei für Familienrecht"><span>Anfrageseite</span></a> und lass uns über deine Situation sprechen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider_3 et_pb_space et_pb_divider_hidden"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_1_wrapper et_pb_button_alignment_center et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_1 et_pb_bg_layout_light" href="https://birtestrack.de/kontakt/" target="_blank">Unverbindlich Unterhaltsberechnung anfragen</a>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider_4 et_pb_space et_pb_divider_hidden"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div id="musterberechnung" class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_5  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><b>Do-it-youself: Tipp Unterhaltsberechnung im Wechselmodell</b></h3>
<p style="text-align: justify;">Wenn du eine Berechnung trotzdem selbst versuchen möchtest, melde dich für meinen Newsletter an und erhalte als Dankeschön eine kostenlose Beispielrechnung zum Download. So hast du einen ersten Überblick und bleibst gleichzeitig über alle wichtigen Themen im Familienrecht informiert.</p></div>
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._form-subscriptions-unsubscribe-all-description{line-height:normal;margin-top:-2px}</style>
<div style="text-align: center;">
  <form method="POST" action="https://birtestrack.activehosted.com/proc.php" id="_form_7_" class="_form _form_7 _inline-form _inline-style _dark" novalidate data-styles-version="5">
    <input type="hidden" name="u" value="7" />
    <input type="hidden" name="f" value="7" />
    <input type="hidden" name="s" />
    <input type="hidden" name="c" value="0" />
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    <input type="hidden" name="v" value="2" />
    <input type="hidden" name="or" value="d7fc5915a6bd9973a6e86466084e64ce" />
    <div class="_form-content">
      <div class="_form_element _x89719145 _inline-style _clear" >
        <div class="_form-title">
          Hole dir die Musterberechnung Wechselmodell!
        </div>
      </div>
      <div class="_form_element _x09514781 _inline-style " >
        <label for="firstname" class="_form-label">
          Vorname
        </label>
        <div class="_field-wrapper">
          <input type="text" id="firstname" name="firstname" placeholder="" />
        </div>
      </div>
      <div class="_form_element _x96813545 _inline-style " >
        <label for="email" class="_form-label">
          E-Mail*
        </label>
        <div class="_field-wrapper">
          <input type="text" id="email" name="email" placeholder="" required/>
        </div>
      </div>
      <div class="_button-wrapper _inline-style">
        <button id="_form_7_submit" class="_submit" type="submit">
          Absenden
        </button>
      </div>
      <div class="_clear-element">
      </div>
    </div>
    <div class="_form-thank-you" style="display:none;">
    </div>
    <div class="_form-branding">
      <div class="_marketing-by">
        Marketing von
      </div>
      <a href="https://www.activecampaign.com/?utm_medium=referral&#038;utm_campaign=acforms" class="_logo" target="_blank" rel="noopener">
        <span class="form-sr-only">
          ActiveCampaign
        </span>
      </a>
    </div>
  </form>
</div><script>
window.cfields = [];
window._show_thank_you = function(id, message, trackcmp_url, email) {
    var form = document.getElementById('_form_' + id + '_'), thank_you = form.querySelector('._form-thank-you');
    form.querySelector('._form-content').style.display = 'none';
    thank_you.innerHTML = message;
    thank_you.style.display = 'block';
    const vgoAlias = typeof visitorGlobalObjectAlias === 'undefined' ? 'vgo' : visitorGlobalObjectAlias;
    var visitorObject = window[vgoAlias];
    if (email && typeof visitorObject !== 'undefined') {
        visitorObject('setEmail', email);
        visitorObject('update');
    } else if (typeof(trackcmp_url) != 'undefined' && trackcmp_url) {
        // Site tracking URL to use after inline form submission.
        _load_script(trackcmp_url);
    }
    if (typeof window._form_callback !== 'undefined') window._form_callback(id);
};
window._show_unsubscribe = function(id, message, trackcmp_url, email) {
    var form = document.getElementById('_form_' + id + '_'), unsub = form.querySelector('._form-thank-you');
    var branding = form.querySelector('._form-branding');
    if (branding) {
        branding.style.display = 'none';
    }
    form.querySelector('._form-content').style.display = 'none';
    unsub.style.display = 'block';
    form.insertAdjacentHTML('afterend', message)
    const vgoAlias = typeof visitorGlobalObjectAlias === 'undefined' ? 'vgo' : visitorGlobalObjectAlias;
    var visitorObject = window[vgoAlias];
    if (email && typeof visitorObject !== 'undefined') {
        visitorObject('setEmail', email);
        visitorObject('update');
    } else if (typeof(trackcmp_url) != 'undefined' && trackcmp_url) {
        // Site tracking URL to use after inline form submission.
        _load_script(trackcmp_url);
    }
    if (typeof window._form_callback !== 'undefined') window._form_callback(id);
};
window._show_error = function(id, message, html) {
    var form = document.getElementById('_form_' + id + '_'),
        err = document.createElement('div'),
        button = form.querySelector('button'),
        old_error = form.querySelector('._form_error');
    if (old_error) old_error.parentNode.removeChild(old_error);
    err.innerHTML = message;
    err.className = '_error-inner _form_error _no_arrow';
    var wrapper = document.createElement('div');
    wrapper.className = '_form-inner';
    wrapper.appendChild(err);
    button.parentNode.insertBefore(wrapper, button);
    var submitButton = form.querySelector('[id^="_form"][id$="_submit"]');
    submitButton.disabled = false;
    submitButton.classList.remove('processing');
    if (html) {
        var div = document.createElement('div');
        div.className = '_error-html';
        div.innerHTML = html;
        err.appendChild(div);
    }
};
window._show_pc_confirmation = function(id, header, detail, show, email) {
    var form = document.getElementById('_form_' + id + '_'), pc_confirmation = form.querySelector('._form-pc-confirmation');
    if (pc_confirmation.style.display === 'none') {
        form.querySelector('._form-content').style.display = 'none';
        pc_confirmation.innerHTML = "<div class='_form-title'>" + header + "</div>" + "<p>" + detail + "</p> " +
        "<button class='_submit' id='hideButton'>Einstellungen verwalten</button>";
        pc_confirmation.style.display = 'block';
        var mp = document.querySelector('input[name="mp"]');
        mp.value = '0';
    } else {
        form.querySelector('._form-content').style.display = 'inline';
        pc_confirmation.style.display = 'none';
    }

    var hideButton = document.getElementById('hideButton');
    // Add event listener to the button
    hideButton.addEventListener('click', function() {
        var submitButton = document.querySelector('#_form_7_submit');
        submitButton.disabled = false;
        submitButton.classList.remove('processing');
        var mp = document.querySelector('input[name="mp"]');
        mp.value = '1';
        window.location.href = window.location.href;
    });

    const vgoAlias = typeof visitorGlobalObjectAlias === 'undefined' ? 'vgo' : visitorGlobalObjectAlias;
    var visitorObject = window[vgoAlias];
    if (email && typeof visitorObject !== 'undefined') {
        visitorObject('setEmail', email);
        visitorObject('update');
    } else if (typeof(trackcmp_url) != 'undefined' && trackcmp_url) {
        // Site tracking URL to use after inline form submission.
        _load_script(trackcmp_url);
    }
    if (typeof window._form_callback !== 'undefined') window._form_callback(id);
};
window._load_script = function(url, callback, isSubmit) {
    var head = document.querySelector('head'), script = document.createElement('script'), r = false;
    var submitButton = document.querySelector('#_form_7_submit');
    script.charset = 'utf-8';
    script.src = url;
    if (callback) {
        script.onload = script.onreadystatechange = function() {
            if (!r && (!this.readyState || this.readyState == 'complete')) {
                r = true;
                callback();
            }
        };
    }
    script.onerror = function() {
        if (isSubmit) {
            if (script.src.length > 10000) {
                _show_error("7", "Ihre Übermittlung konnte nicht gesendet werden. Bitte kürzen Sie Ihre Antworten und versuche es erneut.");
            } else {
                _show_error("7", "Ihre Übermittlung konnte nicht gesendet werden. Bitte versuchen Sie es erneut.");
            }
            submitButton.disabled = false;
            submitButton.classList.remove('processing');
        }
    }

    head.appendChild(script);
};
(function() {
    if (window.location.search.search("excludeform") !== -1) return false;
    var getCookie = function(name) {
        var match = document.cookie.match(new RegExp('(^|; )' + name + '=([^;]+)'));
        return match ? match[2] : null;
    }
    var setCookie = function(name, value) {
        var now = new Date();
        var time = now.getTime();
        var expireTime = time + 1000 * 60 * 60 * 24 * 365;
        now.setTime(expireTime);
        document.cookie = name + '=' + value + '; expires=' + now + ';path=/; Secure; SameSite=Lax;';
    }
            var addEvent = function(element, event, func) {
        if (element.addEventListener) {
            element.addEventListener(event, func);
        } else {
            var oldFunc = element['on' + event];
            element['on' + event] = function() {
                oldFunc.apply(this, arguments);
                func.apply(this, arguments);
            };
        }
    }
    var _removed = false;
        var form_to_submit = document.getElementById('_form_7_');
    var allInputs = form_to_submit.querySelectorAll('input, select, textarea'), tooltips = [], submitted = false;

    var getUrlParam = function(name) {
        if (name.toLowerCase() !== 'email') {
            var params = new URLSearchParams(window.location.search);
            return params.get(name) || false;
        }
        // email is a special case because a plus is valid in the email address
        var qString = window.location.search;
        if (!qString) {
            return false;
        }
        var parameters = qString.substr(1).split('&');
        for (var i = 0; i < parameters.length; i++) {
            var parameter = parameters[i].split('=');
            if (parameter[0].toLowerCase() === 'email') {
                return parameter[1] === undefined ? true : decodeURIComponent(parameter[1]);
            }
        }
        return false;
    };

    var acctDateFormat = "%d. %B %y";
    var getNormalizedDate = function(date, acctFormat) {
        var decodedDate = decodeURIComponent(date);
        if (acctFormat && acctFormat.match(/(%d|%e).*%m/gi) !== null) {
            return decodedDate.replace(/(\d{2}).*(\d{2}).*(\d{4})/g, '$3-$2-$1');
        } else if (Date.parse(decodedDate)) {
            var dateObj = new Date(decodedDate);
            var year = dateObj.getFullYear();
            var month = dateObj.getMonth() + 1;
            var day = dateObj.getDate();
            return `${year}-${month < 10 ? `0${month}` : month}-${day < 10 ? `0${day}` : day}`;
        }
        return false;
    };

    var getNormalizedTime = function(time) {
        var hour, minutes;
        var decodedTime = decodeURIComponent(time);
        var timeParts = Array.from(decodedTime.matchAll(/(\d{1,2}):(\d{1,2})\W*([AaPp][Mm])?/gm))[0];
        if (timeParts[3]) { // 12 hour format
            var isPM = timeParts[3].toLowerCase() === 'pm';
            if (isPM) {
                hour = parseInt(timeParts[1]) === 12 ? '12' : `${parseInt(timeParts[1]) + 12}`;
            } else {
                hour = parseInt(timeParts[1]) === 12 ? '0' : timeParts[1];
            }
        } else { // 24 hour format
            hour = timeParts[1];
        }
        var normalizedHour = parseInt(hour) < 10 ? `0${parseInt(hour)}` : hour;
        var minutes = timeParts[2];
        return `${normalizedHour}:${minutes}`;
    };

    for (var i = 0; i < allInputs.length; i++) {
        var regexStr = "field\\[(\\d+)\\]";
        var results = new RegExp(regexStr).exec(allInputs[i].name);
        if (results != undefined) {
            allInputs[i].dataset.name = allInputs[i].name.match(/\[time\]$/)
                ? `${window.cfields[results[1]]}_time`
                : window.cfields[results[1]];
        } else {
            allInputs[i].dataset.name = allInputs[i].name;
        }
        var fieldVal = getUrlParam(allInputs[i].dataset.name);

        if (fieldVal) {
            if (allInputs[i].dataset.autofill === "false") {
                continue;
            }
            if (allInputs[i].type == "radio" || allInputs[i].type == "checkbox") {
                if (allInputs[i].value == fieldVal) {
                    allInputs[i].checked = true;
                }
            } else if (allInputs[i].type == "date") {
                allInputs[i].value = getNormalizedDate(fieldVal, acctDateFormat);
            } else if (allInputs[i].type == "time") {
                allInputs[i].value = getNormalizedTime(fieldVal);
            } else {
                allInputs[i].value = fieldVal;
            }
        }
    }

    var remove_tooltips = function() {
        for (var i = 0; i < tooltips.length; i++) {
            tooltips[i].tip.parentNode.removeChild(tooltips[i].tip);
        }
        tooltips = [];
    };
    var remove_tooltip = function(elem) {
        for (var i = 0; i < tooltips.length; i++) {
            if (tooltips[i].elem === elem) {
                tooltips[i].tip.parentNode.removeChild(tooltips[i].tip);
                tooltips.splice(i, 1);
                return;
            }
        }
    };
    var create_tooltip = function(elem, text) {
        var tooltip = document.createElement('div'),
            arrow = document.createElement('div'),
            inner = document.createElement('div'), new_tooltip = {};
        if (elem.type != 'radio' && elem.type != 'checkbox') {
            tooltip.className = '_error';
            arrow.className = '_error-arrow';
            inner.className = '_error-inner';
            inner.innerHTML = text;
            tooltip.appendChild(arrow);
            tooltip.appendChild(inner);
            elem.parentNode.appendChild(tooltip);
        } else {
            tooltip.className = '_error-inner _no_arrow';
            tooltip.innerHTML = text;
            elem.parentNode.insertBefore(tooltip, elem);
            new_tooltip.no_arrow = true;
        }
        new_tooltip.tip = tooltip;
        new_tooltip.elem = elem;
        tooltips.push(new_tooltip);
        return new_tooltip;
    };
    var resize_tooltip = function(tooltip) {
        var rect = tooltip.elem.getBoundingClientRect();
        var doc = document.documentElement,
            scrollPosition = rect.top - ((window.pageYOffset || doc.scrollTop)  - (doc.clientTop || 0));
        if (scrollPosition < 40) {
            tooltip.tip.className = tooltip.tip.className.replace(/ ?(_above|_below) ?/g, '') + ' _below';
        } else {
            tooltip.tip.className = tooltip.tip.className.replace(/ ?(_above|_below) ?/g, '') + ' _above';
        }
    };
    var resize_tooltips = function() {
        if (_removed) return;
        for (var i = 0; i < tooltips.length; i++) {
            if (!tooltips[i].no_arrow) resize_tooltip(tooltips[i]);
        }
    };
    var validate_field = function(elem, remove) {
        var tooltip = null, value = elem.value, no_error = true;
        remove ? remove_tooltip(elem) : false;
        if (elem.type != 'checkbox') elem.className = elem.className.replace(/ ?_has_error ?/g, '');
        if (elem.getAttribute('required') !== null) {
            if (elem.type == 'radio' || (elem.type == 'checkbox' && /any/.test(elem.className))) {
                var elems = form_to_submit.elements[elem.name];
                if (!(elems instanceof NodeList || elems instanceof HTMLCollection) || elems.length <= 1) {
                    no_error = elem.checked;
                }
                else {
                    no_error = false;
                    for (var i = 0; i < elems.length; i++) {
                        if (elems[i].checked) no_error = true;
                    }
                }
                if (!no_error) {
                    tooltip = create_tooltip(elem, "Bitte eine Option auswählen.");
                }
            } else if (elem.type =='checkbox') {
                var elems = form_to_submit.elements[elem.name], found = false, err = [];
                no_error = true;
                for (var i = 0; i < elems.length; i++) {
                    if (elems[i].getAttribute('required') === null) continue;
                    if (!found && elems[i] !== elem) return true;
                    found = true;
                    elems[i].className = elems[i].className.replace(/ ?_has_error ?/g, '');
                    if (!elems[i].checked) {
                        no_error = false;
                        elems[i].className = elems[i].className + ' _has_error';
                        err.push("Die Markierung von %s ist erforderlich.".replace("%s", elems[i].value));
                    }
                }
                if (!no_error) {
                    tooltip = create_tooltip(elem, err.join('<br />'));
                }
            } else if (elem.tagName == 'SELECT') {
                var selected = true;
                if (elem.multiple) {
                    selected = false;
                    for (var i = 0; i < elem.options.length; i++) {
                        if (elem.options[i].selected) {
                            selected = true;
                            break;
                        }
                    }
                } else {
                    for (var i = 0; i < elem.options.length; i++) {
                        if (elem.options[i].selected
                            && (!elem.options[i].value
                            || (elem.options[i].value.match(/\n/g)))
                        ) {
                            selected = false;
                        }
                    }
                }
                if (!selected) {
                    elem.className = elem.className + ' _has_error';
                    no_error = false;
                    tooltip = create_tooltip(elem, "Bitte eine Option auswählen.");
                }
            } else if (value === undefined || value === null || value === '') {
                elem.className = elem.className + ' _has_error';
                no_error = false;
                tooltip = create_tooltip(elem, "Bitte füllen Sie das markierte Pflichtfeld aus.");
            }
        }
        if (no_error && (elem.id == 'field[]' || elem.id == 'ca[11][v]')) {
            if (elem.className.includes('phone-input-error')) {
                elem.className = elem.className + ' _has_error';
                no_error = false;
            }
        }
        if (no_error && elem.name == 'email') {
            if (!value.match(/^[\+_a-z0-9-'&=]+(\.[\+_a-z0-9-']+)*@[a-z0-9-]+(\.[a-z0-9-]+)*(\.[a-z]{2,})$/i)) {
                elem.className = elem.className + ' _has_error';
                no_error = false;
                tooltip = create_tooltip(elem, "Geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.");
            }
        }
        if (no_error && /date_field/.test(elem.className)) {
            if (!value.match(/^\d\d\d\d-\d\d-\d\d$/)) {
                elem.className = elem.className + ' _has_error';
                no_error = false;
                tooltip = create_tooltip(elem, "Gültiges Datum eingeben");
            }
        }
        tooltip ? resize_tooltip(tooltip) : false;
        return no_error;
    };
    var needs_validate = function(el) {
        if(el.getAttribute('required') !== null){
            return true
        }
        if(el.name === 'email' && el.value !== ""){
            return true
        }

        if((el.id == 'field[]' || el.id == 'ca[11][v]') && el.className.includes('phone-input-error')){
            return true
        }

        return false
    };
    var validate_form = function(e) {
        var err = form_to_submit.querySelector('._form_error'), no_error = true;
        if (!submitted) {
            submitted = true;
            for (var i = 0, len = allInputs.length; i < len; i++) {
                var input = allInputs[i];
                if (needs_validate(input)) {
                    if (input.type == 'tel') {
                        addEvent(input, 'blur', function() {
                            this.value = this.value.trim();
                            validate_field(this, true);
                        });
                    }
                    if (input.type == 'text' || input.type == 'number' || input.type == 'time') {
                        addEvent(input, 'blur', function() {
                            this.value = this.value.trim();
                            validate_field(this, true);
                        });
                        addEvent(input, 'input', function() {
                            validate_field(this, true);
                        });
                    } else if (input.type == 'radio' || input.type == 'checkbox') {
                        (function(el) {
                            var radios = form_to_submit.elements[el.name];
                            for (var i = 0; i < radios.length; i++) {
                                addEvent(radios[i], 'click', function() {
                                    validate_field(el, true);
                                });
                            }
                        })(input);
                    } else if (input.tagName == 'SELECT') {
                        addEvent(input, 'change', function() {
                            validate_field(this, true);
                        });
                    } else if (input.type == 'textarea'){
                        addEvent(input, 'input', function() {
                            validate_field(this, true);
                        });
                    }
                }
            }
        }
        remove_tooltips();
        for (var i = 0, len = allInputs.length; i < len; i++) {
            var elem = allInputs[i];
            if (needs_validate(elem)) {
                if (elem.tagName.toLowerCase() !== "select") {
                    elem.value = elem.value.trim();
                }
                validate_field(elem) ? true : no_error = false;
            }
        }
        if (!no_error && e) {
            e.preventDefault();
        }
        resize_tooltips();
        return no_error;
    };
    addEvent(window, 'resize', resize_tooltips);
    addEvent(window, 'scroll', resize_tooltips);

    var hidePhoneInputError = function(inputId) {
        var errorMessage =  document.getElementById("error-msg-" + inputId);
        var input = document.getElementById(inputId);
        errorMessage.classList.remove("phone-error");
        errorMessage.classList.add("phone-error-hidden");
        input.classList.remove("phone-input-error");
    };

    var initializePhoneInput = function(input, defaultCountry) {
        return window.intlTelInput(input, {
            utilsScript: "https://unpkg.com/intl-tel-input@17.0.18/build/js/utils.js",
            autoHideDialCode: false,
            separateDialCode: true,
            initialCountry: defaultCountry,
            preferredCountries: []
        });
    }

    var setPhoneInputEventListeners = function(inputId, input, iti) {
        input.addEventListener('blur', function() {
            var errorMessage = document.getElementById("error-msg-" + inputId);
            if (input.value.trim()) {
                if (iti.isValidNumber()) {
                    iti.setNumber(iti.getNumber());
                    if (errorMessage.classList.contains("phone-error")){
                        hidePhoneInputError(inputId);
                    }
                } else {
                    showPhoneInputError(inputId)
                }
            } else {
                if (errorMessage.classList.contains("phone-error")){
                    hidePhoneInputError(inputId);
                }
            }
        });

        input.addEventListener("countrychange", function() {
            iti.setNumber('');
        });

        input.addEventListener("keydown", function(e) {
            var charCode = (e.which) ? e.which : e.keyCode;
            if (charCode > 31 && (charCode < 48 || charCode > 57) && charCode !== 8) {
                e.preventDefault();
            }
        });
    };

    var showPhoneInputError = function(inputId) {
        var errorMessage =  document.getElementById("error-msg-" + inputId);
        var input = document.getElementById(inputId);
        errorMessage.classList.add("phone-error");
        errorMessage.classList.remove("phone-error-hidden");
        input.classList.add("phone-input-error");
    };


    var _form_serialize = function(form){if(!form||form.nodeName!=="FORM"){return }var i,j,q=[];for(i=0;i<form.elements.length;i++){if(form.elements[i].name===""){continue}switch(form.elements[i].nodeName){case"INPUT":switch(form.elements[i].type){case"tel":q.push(form.elements[i].name+"="+encodeURIComponent(form.elements[i].previousSibling.querySelector('div.iti__selected-dial-code').innerText)+encodeURIComponent(" ")+encodeURIComponent(form.elements[i].value));break;case"text":case"number":case"date":case"time":case"hidden":case"password":case"button":case"reset":case"submit":q.push(form.elements[i].name+"="+encodeURIComponent(form.elements[i].value));break;case"checkbox":case"radio":if(form.elements[i].checked){q.push(form.elements[i].name+"="+encodeURIComponent(form.elements[i].value))}break;case"file":break}break;case"TEXTAREA":q.push(form.elements[i].name+"="+encodeURIComponent(form.elements[i].value));break;case"SELECT":switch(form.elements[i].type){case"select-one":q.push(form.elements[i].name+"="+encodeURIComponent(form.elements[i].value));break;case"select-multiple":for(j=0;j<form.elements[i].options.length;j++){if(form.elements[i].options[j].selected){q.push(form.elements[i].name+"="+encodeURIComponent(form.elements[i].options[j].value))}}break}break;case"BUTTON":switch(form.elements[i].type){case"reset":case"submit":case"button":q.push(form.elements[i].name+"="+encodeURIComponent(form.elements[i].value));break}break}}return q.join("&")};

    const formSupportsPost = false;
          var form_submit = function(e) {

        e.preventDefault();
        if (validate_form()) {
            // use this trick to get the submit button & disable it using plain javascript
            var submitButton = e.target.querySelector('#_form_7_submit');
            submitButton.disabled = true;
            submitButton.classList.add('processing');
                        var serialized = _form_serialize(
                document.getElementById('_form_7_')
            ).replace(/%0A/g, '\\n');
            var err = form_to_submit.querySelector('._form_error');
            err ? err.parentNode.removeChild(err) : false;
            async function submitForm() {
              var formData = new FormData();
              const searchParams = new URLSearchParams(serialized);
              searchParams.forEach((value, key) => {
                if (key !== 'hideButton') {
                    formData.append(key, value);
                }
                //formData.append(key, value);
              });
                            let request = {
                                headers: {
                                    "Accept": "application/json"
                                },
                                body: formData,
                                method: "POST"
                            };

                            let pageUrlParams = new URLSearchParams(window.location.search);
                            if (pageUrlParams.has('t')) {
                                request.headers.Authorization = 'Bearer ' + pageUrlParams.get('t');
                            }
              const response = await fetch('https://birtestrack.activehosted.com/proc.php?jsonp=true', request);
              return response.json();
            }
                if (formSupportsPost) {
                  submitForm().then((data) => {
                    eval(data.js);
                  });
                } else {
                  _load_script('https://birtestrack.activehosted.com/proc.php?' + serialized + '&jsonp=true', null, true);
                }
        }
        return false;
    };
    addEvent(form_to_submit, 'submit', form_submit);
})();

</script></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider_5 et_pb_space et_pb_divider_hidden"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Nestmodell, Wechselmodell oder doch Residenzmodell?</h2>
<p style="text-align: justify;">Wenn du nicht weißt, für welches Modell ihr euch entscheiden sollt, dann ist <a href="https://birtestrack.de/residenzmodell-wechselmodell-und-nestmodell-im-vergleich/" target="_blank" rel="noopener" title="Wechselmodell, Nestmodell oder Residenzmodell?">dieser Blogartikel</a> von mir bestimmt hilfreich.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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			</div><div class="et_pb_section et_pb_section_1 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div style="background-image:url(https://birtestrack.de/wp-content/uploads/2026/03/Birte-Strack-CLP-Anwaeltin-Kaiserslautern-1-e1774893929986.png)" class="et_pb_testimonial_portrait"></div>
				<div class="et_pb_testimonial_description">
					<div class="et_pb_testimonial_description_inner"><div class="et_pb_testimonial_content"><p style="text-align: justify;">Das Wechselmodell kann großartig sein – aber nur, wenn es wirklich für alle passt. Es sollte nicht aus finanziellen Gründen gewählt werden, sondern weil es beiden Eltern hilft, Beruf und Familie zu vereinbaren. Besonders wichtig: Wenn ein Elternteil bislang die Hauptlast der Care-Arbeit getragen und beruflich zurückgesteckt hat, darf das nicht ignoriert werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin für das Wechselmodell, wenn es fair ist und im besten Interesse des Kindes – und das bedeutet auch, die Leistungen des Elternteils zu würdigen, der bisher mehr Verantwortung übernommen hat.</p></div></div>
					<span class="et_pb_testimonial_author">Birte Strack</span>
					<p class="et_pb_testimonial_meta"><span class="et_pb_testimonial_position">Rechtsanwältin</span></p>
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				<a class="et_pb_button et_pb_button_2 et_pb_bg_layout_light" href="http://www.birtestrack/kontakt/" target="_blank" rel="noopener">Lass dich beraten.</a>
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			</div>
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		<item>
		<title>Die Düsseldorfer Tabelle 2024: Mehr Unterhalt für Kinder?</title>
		<link>https://birtestrack.de/dusseldorfer-tabelle-2024/</link>
					<comments>https://birtestrack.de/dusseldorfer-tabelle-2024/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[RAin Birte Strack]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Dec 2023 16:19:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unterhalt]]></category>
		<category><![CDATA[2 - Klarheit bekommen]]></category>
		<category><![CDATA[alleinerziehend]]></category>
		<category><![CDATA[Care-Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Scheidungsanwalt in der Nähe]]></category>
		<category><![CDATA[Tennung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://birtestrack.de/?p=490</guid>

					<description><![CDATA[<p>&lt;p&gt;The post <a rel="nofollow" href="https://birtestrack.de/dusseldorfer-tabelle-2024/">Die Düsseldorfer Tabelle 2024: Mehr Unterhalt für Kinder?</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://birtestrack.de">Birte Strack - Kanzlei für Familienrecht</a>.&lt;/p&gt;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_2 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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<div>
<h1><strong>Die Düsseldorfer Tabelle 2024: Eine Mogelpackung für unterhaltsberechtigte Kinder</strong></h1>
</div>
</div></div>
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<div>
<p style="text-align: justify;"><span>Alle Jahre wieder sorgt die Düsseldorfer Tabelle kurz vor Weihnachten für Diskussionen. Auch in diesem Jahr wurde der Mindestunterhalt für 2024 durch die Mindestunterhaltsverordnung deutlich angehoben. Die Zahlbeträge (=Mindestunterhaltsbetrag abzüglich der Hälfte des gesetzlichen Kindergeldes) belaufen sich ab Januar 2024 auf 355 Euro (0-5 Jahre), 426,00 Euro (6 – 11 Jahre) bzw. 520,00 Euro (12 – 17 Jahre). Die Mindestunterhaltsbeträge (nicht die Zahlbeträge) steigen von 437 Euro, 502 Euro bzw. 588 Euro auf 480 Euro, 551 Euro bzw. 645 Euro. Vergleicht man die Mindestunterhaltsbeträge, ergibt sich eine Steigerung um fast 10%. Die weiteren Neuerungen in der Düsseldorfer Tabelle bewirken jedoch, dass unterhaltsberechtigte Kinder von der gesetzlichen Anhebung des Mindestunterhalts kaum profitieren.</span></p>
</div>
<div>
<p style="text-align: justify;"><span>Im folgenden Blogbeitrag wird erklärt, warum das so ist und was der Gesetzgeber ändern müsste, um die Situation der unterhaltsberechtigten Kinder zu verbessern.</span></p>
</div>
</div></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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<div>
<h2><strong>Was ist die Düsseldorfer Tabelle?</strong></h2>
</div>
<div>
<p style="text-align: justify;"><span>Die Düsseldorfer Tabelle ist kein Gesetz, sondern beruht auf Koordinierungsgesprächen unter Beteiligung aller Oberlandesgerichte und der Unterhaltskommission des Deutschen Familiengerichtstages e.V. Lediglich die Mindestunterhaltsbeträge werden durch den Gesetzgeber in der Mindestunterhaltsverordung (MinUhV) geregelt und legen somit nur in der ersten Einkommensstufe den Unterhalt fest. Die weiteren Beträge, Einkommensgruppen und Selbstbehalte basieren hingegen allein auf Abstimmungen von Gerichten. Obwohl die Tabelle nur begrenzte Gesetzeskraft hat, ist sie in der Praxis der Richtwert für Kindesunterhalt. Bei Jugendämtern und vor Gericht ist die Düsseldorfer Tabelle somit der Standard für den Unterhalt von Kindern in Scheidungs- und Trennungsfamilien.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.olg-duesseldorf.nrw.de/infos/Duesseldorfer_Tabelle/Tabelle-2024/2023_12_11_Duesseldorfer_Tabelle_-2024.pdf" target="_blank" rel="noopener" title="Düsseldorfer Tabelle 2024"><span>Die komplette Düsseldorfer Tabelle 2024 als kostenlosen Download gibt es hier.</span></a></p>
</div>
</div></div>
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<div>
<h3><strong>Die Anhebung des Mindestunterhalts um 10% setzt sich bei Kindern, denen bislang mehr als Mindestunterhalt zustand, nicht durch.</strong></h3>
</div>
<div>
<p style="text-align: justify;"><span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span>Der Verordnungsgeber hebt den Mindestunterhalt in der ersten Einkommensgruppe um fast 10% an. Das klingt nach einer positiven Veränderung gegen Kinderarmut, aber der Teufel steckt im Detail. Die Erhöhung setzt sich nicht bei den Kindern durch, die bisher mehr als Mindestunterhalt beanspruchen konnten. Das liegt daran, dass die Einkommensgruppen neugestaltet wurden. Haben Kinder bis 2023 bereits ab einem bereinigten Elterneinkommen von 1.900 Euro mehr als Mindestunterhalt bekommen, müssen sie sich ab 2024 bis zu einem bereinigten Einkommen von 2.100 Euro mit Mindestunterhalt zufriedengeben. Berücksichtigt man die Neueinteilung der Einkommensgruppen, erhöht sich der Anspruch von Kindern, die bislang mehr als Mindestunterhalt beanspruchen konnten, um lediglich 5%. Weil die Inflationsrate zuletzt bei über 6% lag, bleibt die faktische Unterhaltssteigerung somit deutlich hinter der Teuerungsrate zurück. <a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunktur/inflation-prognosen-101.html" target="_blank" rel="noopener" title="Inflation_2024">(Quelle: Tagesschau.de)</a> Es gibt also etwas mehr Unterhalt, mit dem sich die Kinder allerdings weniger kaufen können.</span></p>
</div>
</div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_11  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
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<div>
<h3><strong>Gute Gaben nur für Wenige: Der Einfluss der Selbstbehaltssätze in der Düsseldorfer Tabelle 2024.</strong></h3>
</div>
<div>
<p style="text-align: justify;"><span>Die erneute deutliche Anhebung der Selbstbehaltssätze der Pflichtigen durch die Düsseldorfer Tabelle 2024 wirft einen Schatten auf die vermeintlich guten Gaben des Gesetzgebers. Der Selbstbehalt der Pflichtigen, also der Betrag, den die Pflichtigen nicht für Kindesunterhalt einsetzten müssen, ist seit 2018 von 1080 Euro auf 1450 Euro in 2024 angehoben worden. Allein die Steigerung in der Düsseldorfer Tabelle 2024 im Vergleich zur Düsseldorfer Tabelle 2022 beträgt 290 Euro, bzw. 25%.</span></p>
</div>
<div>
<p style="text-align: justify;"><span>Diese Erhöhung der Selbstbehalte der Pflichtigen, geht zu Lasten der unterhaltsberechtigten Kinder. Deutlich mehr Kinder als bisher werden voraussichtlich in den Mindestunterhalt rutschen oder sogar nur einen Mangelunterhalt beziehen, ohne einen angemessenen Ausgleich dafür zu erhalten.</span></p>
</div>
</div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_12  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div>
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<h3><strong>Warum die neue Düsseldorfer Tabelle mehr Kinder in den Mangelunterhalt schickt.</strong></h3>
</div>
<div>
<p><span>Die Düsseldorfer Tabelle geht als Regelfall von zwei Unterhaltspflichten aus. Die neuen Selbstbehalte führen dazu, dass schon ab dem zweiten Kind niemand in der ersten Einkommensgruppe mehr Mindestunterhalt – also das absolute Existenzminimum – tatsächlich zahlen muss.</span></p>
</div>
<div>
<p><span>Ein Rechenbeispiel: Die erste Einkommensgruppe geht bis 2.099 Euro bereinigtes Einkommen. Bis zum Selbstbehalt von 1.450,00 Euro steht für die Kinder also ein Unterhaltsbetrag in Höhe von maximal 649 Euro zur Verfügung. Der Mindestunterhalt für zwei Kinder unter 6 Jahren beträgt bereits 710,00 Euro. Bei älteren Kindern ist der Fehlbetrag entsprechend höher.</span></p>
</div>
</div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_13  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div>
<h2><strong>Mangelunterhalt: Wer zahlt für Kinder, wenn es der eigentlich unterhaltspflichtige Elternteil nicht muss?</strong></h2>
<div>
<p style="text-align: justify;"><span>Mangelunterhalt bedeutet, dass das unterhaltsberechtigte Kind weniger als das Existenzminimum (=Mindestunterhalt) erhält, weil ansonsten der Selbstbehalt des Unterhaltspflichtigen gefährdet wäre. Bei mehreren unterhaltsberechtigten Kindern wird der Mindestunterhalt jeweils prozentual gekürzt. Die Pflichtigen hingegen dürfen ihren Selbstbehalt in jedem Fall für sich behalten. Dabei liegt der Selbstbehalt für Erwerbstägige mit 1450 Euro bereits deutlich über dem sozialrechtlichen Existenzminimum für Erwachsene. Im Vergleich dazu müssen die Elternteile, bei denen die Kinder wohnen, sozialrechtlich deutlich mehr von ihrem Einkommen für den Unterhalt ihrer Kinder einsetzten (§ 9 Abs. 2 SGB II). Sie können sich nicht auf einen Selbstbehalt von 1.450 Euro berufen. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass das Armutsrisiko von Alleinerziehenden deutlich höher ist als von Alleinstehenden und mit der Anzahl der Kinder signifikant ansteigt.</span></p>
</div>
</div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_14  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Ein ungünstiger Trend: Unterhaltspflichtige werden besser geschützt als ihre unterhaltsberechtigten Kinder.</strong></h3>
<div>
<p style="text-align: justify;"><span>Die Düsseldorfer Tabelle 2024 setzt einen ungünstigen Trend fort: Kinder von Geringverdienern erhalten höchstens den Mindestunterhalt, in immer mehr Fällen allerdings nur einen Mangelunterhalt, der entweder vom betreuenden Elternteil oder durch Sozialleitungen aufgefangen werden muss.</span></p>
</div>
<div style="text-align: justify;">
<p><span>Kinder von Besserverdienenden profitieren vergleichsweise wenig vom Einkommen des zahlungspflichtigen Elternteils. Erst bei einem bereinigten Nettoeinkommen von 3.500 Euro bis 4.000 Euro und nicht mehr als zwei Unterhaltsberechtigten ist der sozialrechtliche Bedarf der Kinder, also das absolute Minimum an Lebenshaltungskosten, durch Unterhalt nach Düsseldorfer Tabelle gedeckt. Von einem gehobenen Lebensstandard sprechen wir hierbei ausdrücklich nicht.</span></p>
</div>
<div>
<p style="text-align: justify;"><span>Unabhängig von den finanziellen Verhältnissen des unterhaltspflichtigen Elternteils besteht also ein Missstand, der die betreuenden Elternteile vor große Herausforderungen stellt: Denn sie sind es letztlich, die diese Fehlbeträge neben der Care-Belastung aufbringen müssen.<br /></span></p>
</div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_15  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2><strong>Forderung nach Veränderung: Ein Appell an den Gesetzgeber</strong></h2>
<p style="text-align: justify;">Verbände, wie der <a href="https://www.djb.de" target="_blank" rel="noopener" title="Deutscher Juristinnenbund">Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb)</a>, setzen sich für ein gendergerechtes Unterhaltsrecht ein. Unter anderem wird gefordert, dass der Gesetzgeber alle wichtigen Eckpunkte zum Unterhalt selbst regelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Unzufriedenheit mit der Umsetzung der Mindestunterhaltsverordnung zeigt aus Sicht von Prof. Dr. Anna Lena Göttsche, Vorsitzende der Kommission Familien-, Erb- und Zivilrecht beim djb ein demokratisches Defizit.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Forderung nach einer umfassenden Übernahme der Verantwortung für die Düsseldorfer Tabelle und die Gestaltung des Kindesunterhalts für alle Einkommensgruppen wird von djb-Präsidentin Ursula Matthiessen-Kreuder laut. Ein Weckruf an den Gesetzgeber, Veränderungen anzustoßen, ist die Pressemitteilung vom 18.12.2023.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div><div class="et_pb_section et_pb_section_3 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_8">
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				<div class="et_pb_module et_pb_testimonial et_pb_testimonial_1 clearfix  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light et_pb_testimonial_no_image">
				
				
				
				
				<div style="background-image:url(https://birtestrack.de/wp-content/uploads/2026/03/Birte-Strack-CLP-Anwaeltin-Kaiserslautern-1-e1774893929986.png)" class="et_pb_testimonial_portrait"></div>
				<div class="et_pb_testimonial_description">
					<div class="et_pb_testimonial_description_inner"><div class="et_pb_testimonial_content"><p><span style="font-size: 14px; color: #ffffff;">Ein gerechtes Unterhaltsrecht muss Kinder vor Armut schützen. Aktuell ist das nicht der Fall.</span></p>
<p style="text-align: justify;">Ich engagiere mich deshalb ehrenamtlich im Deutschen Juristinnenbund e.V., weil ich der Überzeugung bin, dass eine feministische Rechtspolitik notwendig ist, um unsere Gesellschaft für alle gerechter zu gestalten.</p></div></div>
					<span class="et_pb_testimonial_author">Birte Strack</span>
					<p class="et_pb_testimonial_meta"><span class="et_pb_testimonial_position">Rechtsanwältin für Familienrecht im Raum Grünstadt, Kaiserslautern, Eisenberg , Kirchheimbolanden und Rockenhausen</span></p>
				</div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<a class="et_pb_button et_pb_button_3 et_pb_bg_layout_light" href="http://www.birtestrack/unterhlat/" target="_blank" rel="noopener">Dein Unterhaltsziel mit mir durchsetzen - mein Angebot</a>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_16  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Düsseldorfer Tabelle: Mehr als Unterhalt für Kinder</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Die Düsseldorfer Tabelle enthält nicht nur Regelungen zum Kindesunterhalt, sondern auch zum Trennungsunterhalt, nachehelichen Unterhalt und Betreuungsunterhalt.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://birtestrack.de/teilzeitfalle-und-trennungsjahr/" target="_blank" rel="noopener" title="Unterhalt für Ehegatten">Wer einen Anspruch auf Trennungsunterhalt und nachehelichen Unterhalt hat, ist hier zu lesen. </a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://birtestrack.de/ein-weg-zu-finanziellem-ausgleich-fuer-care-arbeit/" target="_blank" rel="noopener" title="Unterhalt für unverheiratete Mütter">Informationen zum Betreuungsunterhalt, also dem Unterhalt für nicht verheiratete Mütter, gibt es hier.</a></p>
<p style="text-align: justify;"></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div></p>
<p>&lt;p&gt;The post <a rel="nofollow" href="https://birtestrack.de/dusseldorfer-tabelle-2024/">Die Düsseldorfer Tabelle 2024: Mehr Unterhalt für Kinder?</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://birtestrack.de">Birte Strack - Kanzlei für Familienrecht</a>.&lt;/p&gt;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>§ 1615 l BGB &#8211; Ein Weg zu finanziellem Ausgleich für Care-Arbeit.</title>
		<link>https://birtestrack.de/ein-weg-zu-finanziellem-ausgleich-fuer-care-arbeit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[RAin Birte Strack]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Mar 2023 11:42:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2 - Klarheit bekommen]]></category>
		<category><![CDATA[alleinerziehend]]></category>
		<category><![CDATA[Care-Arbeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://birtestrack.de/?p=175</guid>

					<description><![CDATA[<p>&lt;p&gt;The post <a rel="nofollow" href="https://birtestrack.de/ein-weg-zu-finanziellem-ausgleich-fuer-care-arbeit/">§ 1615 l BGB &#8211; Ein Weg zu finanziellem Ausgleich für Care-Arbeit.</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://birtestrack.de">Birte Strack - Kanzlei für Familienrecht</a>.&lt;/p&gt;</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1>§ 1615 l BGB – Ein Weg zu finanziellem Ausgleich für Care-Arbeit</h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Eltern, die kleine Kinder betreuen und deshalb weniger erwerbsarbeiten können, haben gegenüber dem anderen Elternteil einen finanziellen Nachteil. Ich denken, dass dieser Nachteil ausgeglichen werden muss. Hier liest du, wie du deine Ansprüche durchsetzen kannst.</p></div>
			</div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" src="https://birtestrack.de/wp-content/uploads/2023/02/Unterhalt-fuer-Single-Muetter.png" alt="Unterhalt fuer Single Muetter § 1615 l BGB - Ein Weg zu finanziellem Ausgleich für Care-Arbeit. - Rechtsanwältin Birte Strack" title="Unterhalt für Single Mütter" srcset="https://birtestrack.de/wp-content/uploads/2023/02/Unterhalt-fuer-Single-Muetter.png 940w, https://birtestrack.de/wp-content/uploads/2023/02/Unterhalt-fuer-Single-Muetter-480x402.png 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 940px, 100vw" class="wp-image-223"></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>1. Einleitung: Was ist § 1615 l BGB und welche Relevanz hat die Norm für Care-Arbeit?</h2>
<p style="text-align: justify;"><span>§ 1615 l BGB ist ein deutsches Gesetz, das den finanziellen Ausgleich für Care-Arbeit vorsieht. Dieses Gesetz ist relevant für Mütter, die ihre Kinder selbst betreuen, da es ihnen ermöglicht, gerichtlich Unterhalt von ihren Ex-Partnern einzuklagen. Durch dieses Gesetz wird die Care-Arbeit endlich anerkannt und Mütter erhalten die finanzielle Unterstützung, die sie verdienen.</span></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_20  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>2. Wie funktioniert § 1615 l BGB?</h3>
<p style="text-align: justify;"><span>§ 1615 l BGB ist ein Gesetz, das Müttern hilft, die Erziehung ihrer Kinder zu sichern. Die Vorschrift sieht vor, dass Mütter bis zum dritten Geburtstag ihrer Kinder Anspruch auf Unterhalt haben, auch wenn sie mit dem Vater nie verheiratet waren. Dies gilt auch, wenn die Kinder in einer Kita oder ähnlicher Einrichtung betreut werden. Der Anspruch auf Betreuungsunterhalt endet aber nicht automatisch mit dem dritten Geburtstag des Kindes. Wenn du eine Mutter bist, die ihr Kind selbst betreut, weil du trotz Bemühung keinen Kitaplatz bekommen kannst oder die Kitazeiten keine Vollzeittätigkeit zulassen, hast Du auch nach dem dritten Geburtstag weiterhin Anspruch auf Betreuungsunterhalt.</span></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_21  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>3. Welchen finanziellen Ausgleich bietet dieses Gesetz?</h3>
<p style="text-align: justify;"><span>Grundsätzlich ist der Vater verpflichtet, einen Ausgleich bis zum letzten Nettogehalt vor der Geburt zu zahlen. Elterngeld ist auf den Anspruch anzurechnen, wobei ein Freibetrag in Höhe von 300 Euro und bei Elterngeld plus ein Freibetrag in Höhe von 150 Euro abgezogen werden darf. Wenn du mit Kleinkind unter drei Jahren z.B. Teilzeit in Elternzeit arbeitest, wird dir in den ersten zwei Lebensjahren dein Erwerbseinkommen in der Regel nicht angerechnet, im dritten Lebensjahr rechnen die meisten Gerichte das Einkommen der Mutter teilweise an. Ab dem dritten Lebensjahr musst du so viel arbeiten, wie es neben der Kinderbetreuung tatsächlich im konkreten Fall möglich ist. Dieser Betrag wird dann bei der Berechnung als dein Einkommen berücksichtigt, auch wenn du tatsächlich weniger arbeitest. Man spricht hierbei von fiktivem Einkommen wegen Verletzung einer Erwerbsobliegenheit.</span></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_22  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>4. Wer kann von Betreuungsunterhalt nach § 1615 l BGB profitieren und wer nicht?</h3>
<p>§ 1615 l BGB gilt nur für betreuende Mütter, die mit dem Vater des Kindes nicht verheiratet waren. Für verheiratete und geschiedene Mütter gibt es in den § 1361 BGB und § 1570 BGB allerdings Parallelvorschriften, mit gleichen Voraussetzungen.</p>
<p>Du kannst keinen Betreuungsunterhalt verlangen, wenn dem Vater unter Berücksichtigung der Zahlung von Kindesunterhalt weniger als 1.510 Euro bei Erwerbseinkommen und weniger als 1.385 Euro bei sonstigem Einkommen verbleibt (Stand 2023).</p>
<p>Väter können selbstverständlich nach den gleichen Vorschriften Betreuungsunterhalt von der Mutter verlangen, wenn Sie die Care-Arbeit übernehmen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_23  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>5. Ab wann besteht ein Anspruch auf Betreuungsunterhalt?</h2>
<p style="text-align: justify;">Bereits mit Beginn des Mutterschutzes, also in der Regel 6 Wochen vor der Geburt, hat die Mutter einen Anspruch auf finanziellen Ausgleich, sofern sie bereits in diesem Zeitraum einen finanziellen Nachteil hat oder weniger als 1.120,00 Euro netto verdient.</p>
<p style="text-align: justify;">Dies ist hauptsächlich relevant für Mütter, die als Selbständige bzw. Freelancerin arbeiten oder z.B. wegen der Betreuungs von älternen Kindern nicht oder wenig gearbeitet haben.</p>
<p style="text-align: justify;">In Ausnahmefällen, also z.B. bei einem Beschäftigungsverbot während der Schwangerschaft, kann der Ausgleichsanspruch während der letzten 4 Monate der Schwangerschaft bestehten.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_24  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>6. Kann ich Betreuungsunterhalt rückwirkend verlangen?</h3>
<p style="text-align: justify;">Grundsätzlich ist Betreuungunterhalt ab dem dem Monat rückwirkend zu zahlen, in dem er erstmals eingefordert wurde. Ausreichend ist, dass der andere Elternteil zur Auskunft über seine Einkommen- und Vermögensverhältnisse aufgefordert wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Ausreichend ist eine mündliche Aufforderung. Aus Beweisgründen ist allerdings eine schriftliche Aufforderung mit Empfangsbestätigung sinnvoll.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn die Vaterschaft erst später anerkannt oder festgestellt wurde, ist Betreuungsunterhalt ohne vorherige Aufforderung rückwirkend bis zu 4 Monate vor der Geburt zu zahlen. Wichtig ist, dass dies unmittelbar nach Vaterschaftsanerkennung oder Vaterschaftsfeststellung eingefordert wird.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_25  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>7. Werden neben Verdienstausfall noch andere Kosten ersetzt?</h2>
<p style="text-align: justify;">Ja, gem. § 1615 l BGB sind auch Kosten, die infolge der Schwangerschaft oder der Entbindung entstehen, zu ersetzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei diesen Kosten kommt es nicht darauf an, wann sie entstanden sind. Die für den Verdienstausfall geldtende 4-Monats-Begrenzung gibt es hier also nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Kosten anlässlich Geburt und Schwangerschaft können grundsätzlich auch rückwirkend verlangt werden, auch ohne dass der andere Elternteil vor dem Anfall der Kosten zur Zahlung aufgefordert wurde. Dies ergibt sich aus §§ 1615 l Abs. 2 S. 3, 1613 Abs. 2 Nr. 1 BGB.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_26  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>8. Fazit: Warum sollte man sich über § 1615 l BGB informieren?</h2>
<p style="text-align: justify;">Ca. 50% der alleinerziehenden Mütter mit kleinen Kindern sind von Armut betroffen, selbst wenn sie eine gute Ausbildung und eine unbefristete Anstellung haben. Wenn du einen unbefristeten Arbeitsvertrag hast, in Elternzeit bist und das Elterngeld ausläuft, hast du z.B. keinen Anspruch auf reguläres Arbeitslosengeld.</p>
<p style="text-align: justify;">In Deutschland gibt es deshalb zu Recht einen gesetzlichen Anspruch auf Betreuungsunterhalt. Nur in den ersten drei Lebensjahren beträgt der durchschnittliche Ausgleichsanspruch bereits 30.000 Euro.</p>
<p style="text-align: justify;">Du solltest auf diesen gerechten Ausgleich für deine Care-Arbeit deshalb nur verzichten, wenn Du es dir wirklich leisten kannst und leisten willst. Um das herauszufinden, solltest du dich unbedingt beraten lassen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_27  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>9. Wo finde ich eine Beratungsstelle für Betreuungsunterhalt?</h2>
<h3>Beratung und Beurkundung durch das Jugendamt</h3>
<p style="text-align: justify;"><span>Unverheiratete Eltern können sich von der Beistandschaft beim Jugendamt nicht nur zum Kindesunterhalt, sondern auch zu ihrem Anspruch auf Betreuungsunterhalt kostenlos beraten lassen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span>Wenn ihr euch dort einig werdet, kann das Jugendamt eure Vereinbarung über die Ausgleichszahlung beurkunden. Diese Jugendamtsurkunde hat die gleiche Rechtswirksamkeit wie eine notarielle Urkunde. Das heißt insbesondere, dass der beurkundete Anspruch ohne vorheriges Gerichtsverfahren vollstreckt werden kann. Das ist wichtig für den Fall, dass ihr euch zukünftig nicht mehr einig seid. Die Beurkundung durch das Jugendamt ist ebenfalls kostenlos.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span></span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><span>Beratung und gerichtliche Vertretung durch Rechtsanwält*innen</span></h3>
<p style="text-align: justify;"><span>Wenn ihr euch nicht einig werden, ist für die gerichtliche Durchsetzung der Ansprüche die Beauftragung einer Rechtsanwältin oder eines Rechtsanwalts notwendig. In Unterhaltssachen besteht vor dem Familiengericht gem.  § 114 FamFG Anwaltszwang. Anders als in Verfahren zum Kindesunterhalt darf die Beistandschaft in Verfahren zum Betreuungsunterhalt nicht vor Gericht auftreten. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span>Der Anspruch auf Betreuungsunterhalt nach § 1615 l BGB ist in der Bevölkerung wenig bekannt. Noch weniger bekannt ist, dass das Jugendamt dazu berät. Deshalb kommt es in der Praxis häufig vor, dass die zuständigen Jugendamtsmitarbeiter*innen wenig Erfahrung mit Betreuungsunterhalt haben und deshalb keine vollständige Beratung leisten können.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span>In solchen Fällen ist es ratsam, schon außergerichtlich Rechtsanwältinnen zu beauftragen, die auf Familienrecht spezialisiert sind und im besten Fall regelmäßig Betreuungsunterhalt vor Gericht durchsetzen. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span>Auch wenn ihr mit Hilfe von  Rechtsanwält*innen eine außergerichtliche Lösung findet, könnt ihr eure Vereinbarung beim Jugendamt kostenlos beurkunden lassen. </span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div><div class="et_pb_section et_pb_section_5 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_testimonial_description">
					<div class="et_pb_testimonial_description_inner"><div class="et_pb_testimonial_content"><p>Seit 2018 führe ich regelmäßig und erfolgreich Gerichtsverfahren in Sachen Betreuungsunterhalt nach § 1615 l BGB für Jobcenter. Die betroffenen Frauen wussten nicht, was ihnen gesetzlich für ihre Care-Arbeit zusteht. Das will ich ändern.</p></div></div>
					<span class="et_pb_testimonial_author">Birte Strack</span>
					<p class="et_pb_testimonial_meta"><span class="et_pb_testimonial_position">Rechtsanwältin</span></p>
				</div>
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				<a class="et_pb_button et_pb_button_4 et_pb_bg_layout_light" href="http://www.birtestrack/unterhalt/" target="_blank" rel="noopener">Ja, ich will mein Unterhaltsziel durchsetzen! - Klick zum Angebot</a>
			</div>
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			</div>
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			</item>
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		<title>Ist nach dem Trennungsjahr Schluss mit Unterhalt?</title>
		<link>https://birtestrack.de/teilzeitfalle-und-trennungsjahr/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[RAin Birte Strack]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Mar 2023 14:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2 - Klarheit bekommen]]></category>
		<category><![CDATA[1361 BGB]]></category>
		<category><![CDATA[Tennung]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhalt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://birtestrack.de/?p=215</guid>

					<description><![CDATA[<p>&lt;p&gt;The post <a rel="nofollow" href="https://birtestrack.de/teilzeitfalle-und-trennungsjahr/">Ist nach dem Trennungsjahr Schluss mit Unterhalt?</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://birtestrack.de">Birte Strack - Kanzlei für Familienrecht</a>.&lt;/p&gt;</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Teilzeitfalle und Trennungsjahr &#8211; Ist nach dem Trennungsjahr Schluss mit Unterhalt?</strong></h1></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_3 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
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			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_29  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: justify;">Trennungen und Scheidungen sind nicht nur emotional, sondern auch finanziell belastend. Oftmals sind es Frauen, die aufgrund von Care-Arbeit und Teilzeit in eine schwierige finanzielle Lage nach einer Trennung geraten. Teilzeit ist bei berufstätigen Müttern die Regel, bei Vätern die Ausnahme. Im Jahr 2021 waren 66,5 % aller Eltern mit Kindern unter sechs Jahren aktiv erwerbstätig. Dabei waren 92,4 % der erwerbstätigen Väter vollzeitbeschäftigt, während nur 7,6 % einer Teilzeittätigkeit nachgingen (Quelle Statistisches Bundesamt).</p>
<p style="text-align: justify;">Aus dieser Teilzeitfalle können sich Mütter ohne finanzielle Hilfe in der Regel nicht befreien. Trotzdem wird der gesetzlich bestehende Anspruch auf Trennungsunterhalt und nachehelichen Unterhalt oftmals nicht geltend gemacht. Die Gründe dafür sind vielfältig. Sie reichen von falschen Vorstellungen zur Rechtslage, über Scham versagt zu haben bis hin zu Druck und Verunsicherung aus dem Umfeld. Ist die betroffene Frau nicht selbst schuld an ihrer finanziellen Lage?</p>
<p style="text-align: justify;">Die Antwort ist definitiv nein und deshalb ist es nicht nur rechtlich möglich, sondern auch moralisch richtig, für diesen finanziellen Ausgleich zu kämpfen. In diesem Blogartikel wird erklärt, unter welchen Voraussetzungen Frauen Trennungsunterhalt als Ausgleich für Care-Arbeit auch nach Ablauf des Trennungsjahrs geltend machen können.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_3">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="940" height="788" src="https://birtestrack.de/wp-content/uploads/2023/02/Teilzeitfalle-und-Trennungsjahr.png" alt="Teilzeitfalle und Trennungsjahr Ist nach dem Trennungsjahr Schluss mit Unterhalt? - Rechtsanwältin Birte Strack" title="Teilzeitfalle und Trennungsjahr" srcset="https://birtestrack.de/wp-content/uploads/2023/02/Teilzeitfalle-und-Trennungsjahr.png 940w, https://birtestrack.de/wp-content/uploads/2023/02/Teilzeitfalle-und-Trennungsjahr-480x402.png 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 940px, 100vw" class="wp-image-222"></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2><strong>Was sind die rechtlichen Voraussetzungen für Trennungsunterhalt?</strong></h2>
<p style="text-align: justify;">Der Anspruch auf Trennungsunterhalt ist in §§ 1361, 1360a BGB geregelt. Anders als der nacheheliche Unterhalt ist Trennungsunterhalt dem Grunde nach an keine weiteren Voraussetzungen geknüpft. Trennungsunterhalt ist im kompletten Zeitraum zwischen Trennung und Rechtskraft der Scheidung zu zahlen. Lediglich die Unterhaltshöhe kann variieren.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_31  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Wie berechnet sich Trennungsunterhalt?</strong></h3>
<p style="text-align: justify;"></p>
<p style="text-align: justify;">Der Unterhaltsanspruch ergibt sich nach dem Bedarf des Berechtigten und der Leistungsfähigkeit des Pflichtigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Höhe des Unterhaltsbedarfs berechnet sich nach dem sogenannten Halbteilungsgrundsatz. Vereinfacht dargestellt bedeutet dies, dass die jeweiligen Einkommen der Ehegatten zunächst um Kosten und um 10% Erwerbstätigenbonus bereinigt werden. Die Summe der beiden Einkommen wird sodann durch zwei geteilt. Der Besserverdienende muss das ausgleichen, was dem anderen bis zu diesem Betrag fehlt.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Zahlungsverpflichtung besteht allerdings nur, soweit der Ausgleichspflichtige leistungsfähig ist. Ihm muss bei Einkommen aus Erwerbsarbeit ein Selbstbehalt von 1.510,00 Euro (Stand 2023) verbleiben. <a href="https://www.olg-duesseldorf.nrw.de/infos/Duesseldorfer_Tabelle/index.php" target="_blank" rel="noopener" title="Selbstbehalt Trennungsunterhalt">Die jeweils aktuellen Beträge gibt es auf der Seite des OLG Düsseldorf.</a></p>
<p style="text-align: justify;">Genaue Unterhaltsberechnungen erstellen Anwält*innen für Familienrecht.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_32  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Was ist, wenn die Ehefrau wegen Kinderbetreuung dauerhaft kein Einkommen oder nur ein Teilzeiteinkommen hat? Was ändert sich nach dem Trennungsjahr?</strong></h3>
<p style="text-align: justify;"></p>
<p style="text-align: justify;">Gerechnet wird mit dem tatsächlich vorhandenen Einkommen. Nur wenn gegen eine Erwerbsobliegenheit verstoßen wird, also weniger Erwerbsarbeit geleistet wird, als zumutbar wäre, wird der Unterhaltsbedarf mit fiktivem Einkommen berechnet.</p>
<p style="text-align: justify;">Fiktives Einkommen ist das Einkommen, das man haben könnte, wenn man der Arbeitsverpflichtung, wie sie nach Gesetz vorgesehen ist, nachkommen würde. Der Umfang dieser Arbeitsverpflichtung bestimmt sich nach unterschiedlichen Kriterien.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach § 1361 Abs. 2 BGB kann der nicht erwerbstätige Ehegatte nur dann darauf verwiesen werden, seinen Unterhalt durch eine Erwerbstätigkeit selbst zu verdienen, wenn dies von ihm nach seinen persönlichen Verhältnissen, insbesondere wegen einer früheren Erwerbstätigkeit unter der Berücksichtigung der Dauer der Ehe, und nach den wirtschaftlichen Verhältnissen beider Ehegatten erwartet werden kann.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Rechtspraxis bedeutet dies zunächst, dass i.d.R. während des ersten Trennungsjahrs die bisherige Erwerbstätigkeit nicht ausgeweitet werden muss. Dies gilt unabhängig davon, ob Kinder betreut werden oder nicht. Nach dem Trennungsjahr kommt es auf die individuellen Umstände wie z.B. tatsächliche Möglichkeiten der Fremdbetreuung von Kindern, Vereinbarkeit von Kita-Zeiten und Arbeitszeiten unter Beachtung von Fahrtzeiten und dem Umfang der Gesamtbelastung für Care-Arbeit und Erwerbsarbeit an. Regelmäßig muss bis zur Einschulung nicht in Vollzeit gearbeitet werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Arbeitet die Mutter, obwohl sie gleichzeitig noch mindestens ein Kind unter 3 Jahren betreut, wird sogar das tatsächlich erzielte Einkommen nicht oder nur teilweise angerechnet, weil eine Arbeit oder Teilzeitarbeit eigentlich neben der Care-Arbeit überhaupt nicht zumutbar ist. Auf Fremdbetreuung muss sie sich nicht verweisen lassen. Fiktives Einkommen wird in diesen Fällen nie angerechnet.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_33  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Entfällt der Unterhaltsanspruch, wenn die Mutter tatsächlich weniger arbeitet als sie nach Ansicht des Gerichts müsste?</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Nein, nicht grundsätzlich. Auch in diesen Fällen kommt ein Unterhaltsanspruch noch infrage.</p>
<p style="text-align: justify;">Kommt das Gericht zu dem Schluss, dass die Mutter ihre Teilzeittätigkeit eigentlich ausweiten müsste oder sogar in Vollzeit arbeiten müsste, wird in die Unterhaltsberechnung lediglich anstatt des tatsächlichen Einkommens das Einkommen eingestellt, das die Mutter nach Auffassung des Gerichts erwirtschaften könnte. Kriterien hierfür sind z.B. der Ausbildungsgrad der Mutter, aber auch die zeitliche Belastungsgrenze von Care-Arbeit und Erwerbsarbeit. In all den Fällen, in denen der Vater ein deutlich höheres Einkommen erzielen kann, weil sich seine Karriere während der Ehe besser entwickeln konnte als die der Mutter, ist trotz Verletzung einer Erwerbsobliegenheit auch nach Ablauf des Trennungsjahrs weiterhin Trennungsunterhalt zu zahlen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2><strong>Kann Trennungsunterhalt auch rückwirkend gefordert werden?</strong></h2>
<p style="text-align: justify;">Ja, aber nur unter den Voraussetzungen des § 1613 BGB. Voraussetzung ist insbesondere, dass der Unterhalt tatsächlich gefordert oder Auskunft über die Einkommens- und Vermögensverhältnisse zum Zwecke der Unterhaltsberechnung verlangt wurde. Es ist also notwendig, schnell nach der Trennung ins Tun zu kommen. Hierbei helfen auf Unterhalt spezialisierte Rechtsanwält*innen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2><strong>Brauche ich zur gerichtlichen Durchsetzung unbedingt einen Anwalt oder eine Anwältin?</strong></h2>
<p style="text-align: justify;">In Unterhaltssachen besteht für das Hauptsacheverfahren Anwaltszwang. Eine einstweilige Anordnung, also eine vorläufige Regelung zum Unterhalt, kann auch ohne Anwalt beantragt werden. Das geht schriftlich oder mündlich bei der Rechtsantragsstelle des zuständigen Gerichts. Einfacher ist es jedoch, sich anwaltliche Hilfe zu holen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2><strong>Wenn es also einen gesetzlichen Anspruch auf Unterhalt als Ausgleich für Care-Arbeit gibt, wieso ist dies in der Bevölkerung so wenig bekannt?</strong></h2>
<p style="text-align: justify;">Mütter, die nach einer Trennung für ihre Kinder sorgen, sind oft finanziell und emotional belastet. Der Trennungsunterhalt ist eine finanzielle Unterstützung für die Mutter und die Kinder, die die Kosten für die Betreuung und Erziehung der Kinder decken soll. Doch warum verzichten viele Mütter darauf, Trennungsunterhalt geltend zu machen?</p>
<p style="text-align: justify;">Einer der Hauptgründe ist die gesellschaftliche Erwartung, dass Mütter sich um ihre Kinder kümmern sollten. Dies kann zu einem inneren Konflikt führen, wenn eine Mutter das Gefühl hat, dass sie gegen diese Erwartung verstößt, indem sie Unterhalt einfordert. Hinzu kommt die finanzielle Abhängigkeit vom Ex-Partner, die oft durch die traditionelle Rollenverteilung in der Beziehung entstanden ist. Viele Mütter fühlen sich daher unsicher und hilflos, wenn es um ihre finanzielle Zukunft geht.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer Grund für den Verzicht auf Trennungsunterhalt ist Scham und Stigma. Mütter haben oft das Gefühl, dass sie als Versagerinnen dastehen, wenn sie finanzielle Unterstützung vom Ex-Partner einfordern müssen. Dies kann zu einem Gefühl der Isolation führen und dazu führen, dass Mütter denken, dass sie allein für ihre Kinder sorgen müssen.</p>
<p style="text-align: justify;"></p>
<p style="text-align: justify;"></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Warum sollten Mütter auf Trennungsunterhalt als Ausgleich für Care-Arbeit nicht verzichten?</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Der Unterhalt ermöglicht es der Mutter, für ihre Kinder zu sorgen, ohne sich über ihre finanzielle Situation Sorgen machen zu müssen. Eine finanzielle Entlastung kann auch dazu beitragen, dass die Mutter sich besser auf ihre Care-Arbeit konzentrieren kann und somit das Wohlergehen der Kinder verbessert.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist wichtig, dass Mütter sich bewusst sind, dass der Trennungsunterhalt kein Zeichen von Schwäche oder Versagen ist. Es ist eine notwendige Unterstützung für die Care-Arbeit, die Mütter leisten, und ein Beitrag zur Chancengleichheit für Frauen. Mütter sollten sich nicht von Scham oder Stigma abhalten lassen, den Trennungsunterhalt geltend zu machen, sondern sich stattdessen auf ihre Aufgabe konzentrieren, für ihre Kinder zu sorgen.</p></div>
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				<div class="et_pb_testimonial_description">
					<div class="et_pb_testimonial_description_inner"><div class="et_pb_testimonial_content"><p>Bei meiner Arbeit für Jobcenter habe ich Mütter kennen gelernt, die als Ärztin oder Lehrerin eine Festanstellung und einen besserverdienenden Ex-Partner hatten. Weil die Trennung während der Erziehungszeit unerwartet kam, mussten sie Sozialleistungen beantragen. Ich bin mir sicher, dass ihr Umfeld keine Ahnung davon hatte.</p>
<p>Ich möchte Mütter darin bestärken, dass Care-Arbeit wertvoll ist und sie deshalb auch nach der Trennung finanziell ausgeglichen werden muss. Dies einzufordern, ist rechtlich und moralisch richtig.</p></div></div>
					<span class="et_pb_testimonial_author">Birte Strack</span>
					<p class="et_pb_testimonial_meta"><span class="et_pb_testimonial_position">Rechtsanwältin</span></p>
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